Zuerst die Warnung zum Baden
Der Strand liegt an der Nordwestseite zum offenen Atlantik, und das Wasser beschleunigt im Kanal zwischen La Graciosa und den Eilanden Montaña Clara und Alegranza. Das ergibt einen starken, unberechenbaren Sog schon wenige Meter vom Ufer. Die rote Flagge weht hier oft, es gibt keine Rettungsschwimmer, und der ortsübliche Rat lautet: nicht tiefer als bis zur Hüfte.
Hinkommen
Es sind rund 5,2 km ab Caleta de Sebo, flache trockene Piste ohne jeden Schatten: 60 bis 75 Minuten zu Fuß je Richtung. Mit dem Rad knapp eine halbe Stunde, außer auf dem letzten Sandstück, das die meisten schiebend nehmen. Die 4x4-Touren halten hier im Rahmen der Inselrunde – so sehen ihn die meisten, die eine Rückfähre erreichen müssen.
Rechne von deinem Boot zurück. An einem Sechs-Stunden-Tag bleiben dir hin und zurück zu Fuß etwa zwei Stunden am Sand und sonst nichts von der Insel.
Was es dort nicht gibt
Keine Bar, keine Toiletten, kein Trinkwasser, kein Schatten, keine Rettungsschwimmer. Alles für den Nachmittag trägst du aus dem Ort mit. Derselbe Wind, der das Baden riskant macht, treibt auch den Sand: ein Windschutz oder eine geschützte Ecke hinter den Dünen verändert den Tag komplett.
Packe wie für einen Tag auf Lobos: Wasser, Sonnenschutz, etwas zum Sitzen, und alles Mitgebrachte wieder mit zurück.
Wo man stattdessen schwimmt
Playa Francesa, etwa 2 km vom Ort auf der geschützten Südwestseite, ist die Alternative mit ruhigem Wasser und die Wahl der Familien. Playa de la Cocina, eingebettet unter der Montaña Amarilla rund 4 km entfernt, ist klein, geschützt und der schönste Ort, um wirklich ins Wasser zu gehen. Beide liegen in Lee, außerhalb der Norddünung, die auf Las Conchas trifft.
Wenn Schwimmen der Sinn des Tages ist, plane diese beiden und nimm Las Conchas als den Ausblick, zu dem du läufst. Prüfe vorher die Fährzeiten und die Entfernungen und Transportmöglichkeiten.
Geprüfte Quellen
Visit La Graciosa: distances between the village and the beaches
GetYourGuide: activities in Caleta de Sebo